Glanzvolle Wettkämpfe (Die sportlichen Höhepunkte)
Zu den erfolgreichsten deutschen Schwimmern zählte der Erfurter Roland Matthes, der für die DDR zwei Goldmedaillen über 100 und 200 Meter Rücken gewann. In der 4 x 100 Meter Lagenstaffel erreichte Matthes zusammen mit seinen Mannschaftskollegen Klaus Katzur, Helmut Flöckner und Lutz Unger die Silbermedaille.
Die größte Medaillenhoffnung der Bundesrepublik, Hans Faßnacht aus Mannheim, enttäuschte dagegen die Erwartungen: Über 400 Meter Freistil schied er bereits während der Vorläufe aus, und über 200 Meter Delphin erreichte der mehrmalige bundesdeutsche "Sportler des Jahres" nur den fünften Platz. Silber gewann er dagegen in der 4 x 200 Meter Freistilstaffel gemeinsam mit seinen Teamkollegen Klaus Steinbach, Werner Lampe und Hans-Günter Vosseler.
Das weibliche Pendant zu Mark Spitz war die erst 15-jährige Australierin Shane Gould (im Foto rechts), die Medaillen in den folgenden Wettbewerben gewann:
Ihre Goldmedaillen errang sie jeweils in Weltrekordzeit. Shane Gould ist bis heute die einzige Schwimmerin, die gleichzeitig die Weltrekorde auf allen Freistilstrecken von 100 m bis 1500 m hielt. Sie schwamm zwischen 1971 und 1973 insgesamt 13 Weltrekorde. Ihre internationale Karriere hatte im Alter von 13 Jahren begonnen, sie beendete ihre Karriere nach den Olympischen Spielen von München im Alter von nur 16 Jahren.
Schwimmen (Flash-Video)