Glanzvolle Wettkämpfe (Die sportlichen Höhepunkte)

Schwimmen: Mark Spitz, der Superstar der Spiele

 

 

Mark Spitz
In der Olympia-Schwimmhalle von München, dem "schnellsten Wasser der Welt", purzelten die Weltrekorde gleich reihenweise, und der Amerikaner Mark Spitz wurde zur alles beherrschenden Figur: Er startete in vier Einzelläufen und drei Staffelrennen und gewann jedes Rennen mit einem neuen Weltrekord! Selten in der Geschichte der olympischen Spiele hat ein Sportler in seiner Disziplin dermaßen dominiert. Mark Spitz siegte in den folgenden Wettbewerben:

 

  • 200 m Delphin: 2:00,70 min (28.08.1972)
  • 4 x 100 m Freistil-Staffel: 3:26,42 min (28.08.1972)
  • 200 m Freistil: 1:52,78 min (29.08.1972)
  • 100 m Delphin: 54,27 sek (31.08.1972)
  • 4 x 200 m Freistil-Staffel: 7:35,78 min (31.08.1972)
  • 100 m Freistil: 51,22 sek (03.09.1972)
  • 4 x 100 m Lagen-Staffel: 3:48,16 min (04.09.1972)

 

Zu den erfolgreichsten deutschen Schwimmern zählte der Erfurter Roland Matthes, der für die DDR zwei Goldmedaillen über 100 und 200 Meter Rücken gewann. In der 4 x 100 Meter Lagenstaffel erreichte Matthes zusammen mit seinen Mannschaftskollegen Klaus Katzur, Helmut Flöckner und Lutz Unger die Silbermedaille.

 

Die größte Medaillenhoffnung der Bundesrepublik, Hans Faßnacht aus Mannheim, enttäuschte dagegen die Erwartungen: Über 400 Meter Freistil schied er bereits während der Vorläufe aus, und über 200 Meter Delphin erreichte der mehrmalige bundesdeutsche "Sportler des Jahres" nur den fünften Platz. Silber gewann er dagegen in der 4 x 200 Meter Freistilstaffel gemeinsam mit seinen Teamkollegen Klaus Steinbach, Werner Lampe und Hans-Günter Vosseler.

 

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